Blätter für deutsche und internationale Politik - Eine Insel der Vernunft in einem Meer von Unsinn.

Aufwachen – mit Albrecht von Lucke (Fr, 29 Mai 2020)
Aufwachen – mit Albrecht von Lucke Aufwachen-Podcast Daniel Leisegang 29. Mai 2020 - 10:31 Albrecht von Lucke war im Aufwachen-Podcast zu Gast – und diese Folge möchten wir unseren Leser*innen ganz besonders ans Herz legen.
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Widerstand 2020: Wer reitet die Corona-Welle? (Wed, 27 May 2020)
Widerstand 2020: Wer reitet die Corona-Welle? Anne-Britt.Arps 27. Mai 2020 - 18:22 Aluhutträger auf einer Bild: imago images / ZUMA Wire Der kurze historische Moment der Einigkeit, in dem die Republik hinter der Politik der Kanzlerin stand, ist wieder verstrichen. Stattdessen formiert sich unter dem Namen „Widerstand 2020“ eine neue Protestbewegung.
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Corona: Die ignorierten Armen (Wed, 27 May 2020)
Corona: Die ignorierten Armen Anne-Britt.Arps 27. Mai 2020 - 18:21 Geldbörse mit Münzen Bild: FemmeCurieuse / photocase.de Die Coronakrise bedeutet für viele Bundesbürger enorme finanzielle Härten. Um diese zumindest etwas abzufedern, verabschiedete der Deutsche Bundestag Mitte Mai bereits ein zweites Sozialpaket. Allerdings gibt es nach wie vor einen blinden Flecken: Die Ärmsten der Armen tauchen lediglich am Rande auf.
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Pflege: Der alltägliche Ausnahmezustand (Wed, 27 May 2020)
Pflege: Der alltägliche Ausnahmezustand Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:20 Eine ältere Frau wird von einer jungen Frau gefüttert Bild: imago images / photothek Sechs Millionen Pflegekräfte in Krankenhäusern, Pflege- und Altenheimen sowie in der ambulanten Pflege fehlen weltweit, laut der Weltgesundheitsorganisation (WHO). Besonders dramatisch zeigt sich dieser Notstand in Afrika, Teilen Asiens und Lateinamerika. Doch auch im reichen globalen Norden stehen die jetzt als „systemrelevant“ gelobten und beklatschten Pflegekräfte vor schwierigen Bedingungen, werden schlecht bezahlt und arbeiten in zu geringer Besetzung.
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Der Corona-Schub: Mit Highspeed in die smarte Verwaltung? (Wed, 27 May 2020)
Der Corona-Schub: Mit Highspeed in die smarte Verwaltung? Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:19  Regal voller Akten im Zentralregister des Kraftfahrt - Bundesamt Flensburg. Bild: imago images / photothek Die Corona-Pandemie hat viele Unternehmen unvorbereitet erwischt. Innerhalb weniger Tage mussten deren Beschäftigte, soweit sie es überhaupt konnten, überstürzt ins Home-Office wechseln und ihrer Arbeit mit Hilfe digitaler Werkzeuge von zu Hause nachgehen. Doch nicht nur für die Wirtschaft, sondern auch für den Staat und seine Verwaltung stellt die Coronakrise einen echten Belastungstest dar. Den Großteil der Behörden traf die Pandemie ebenso unglücklich wie die Wirtschaft.
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Schweden: Seelenruhig in die Katastrophe? (Wed, 27 May 2020)
Schweden: Seelenruhig in die Katastrophe? Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:18 Der Staatsepidemiologe Anders Tegnell der Schwedischen Gesundheitsbehörde bei der täglichen Pressekonferenz über die Coronavirus-Pandemie in Stockholm, Schweden, 18. Mai 2020 Bild: imago images / TT Wer auch immer die hiesigen strengen Corona-Beschränkungen kritisiert, verweist dabei gern auf Schweden, das in der Corona-Pandemie einen Sonderweg einschlug: Das öffentliche Leben lief weitgehend normal weiter, Grundschulen und Kitas blieben ebenso geöffnet wie – unter Auflagen – Geschäfte, Restaurants und Kneipen.
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Ostasien: Avantgarde im Coronakampf? (Wed, 27 May 2020)
Ostasien: Avantgarde im Coronakampf? Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:17 Der südkoreanische Präsident Moon Jae-in nimmt am 25. Februar 2020 an einem Sondertreffen in Daegu, Südkorea, teil. Bild: imago images / Xinhua Anders als in Europa haben die meisten Staaten Ostasiens die Coronakrise erstaunlich schnell in den Griff bekommen – trotz der engen wirtschaftlichen Verflechtungen mit dem stark getroffenen Nachbarland China. Vor allem Südkorea, Taiwan und Vietnam gelten mitunter als Avantgarde im Coronakampf: Die Länder verzeichnen insgesamt nur äußerst wenige Todesopfer sowie eine geringe Zahl an Neuansteckungen.
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Corona: Feuerprobe für den Klimaschutz (Wed, 27 May 2020)
Corona: Feuerprobe für den Klimaschutz Anne-Britt.Arps 27. Mai 2020 - 18:16 Gänseblume in trockener Erde Bild: hernanpba: "Review" (Attribution-ShareAlike License) Trotz Pandemie streikt Fridays for Future weiterhin, wenn auch nur digital. Schon in der Schockstarre des Lockdowns im März und April mehrten sich in der Bewegung die Stimmen, die von Corona als einer „Krise in der Krise“ sprachen. Tatsächlich haben Corona- und Klimakrise vieles gemeinsam: Je besser die Vorsorge und Resilienz einer Gesellschaft, umso wirksamer können negative Folgen eingedämmt werden. Bei Corona heißt das: Je weniger Menschen sich anstecken und je besser das Gesundheitssystem ausgestattet ist, desto milder verläuft die Pandemie.
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Gegen den Green Deal: Corona und die Lobby-Orgien (Wed, 27 May 2020)
Gegen den Green Deal: Corona und die Lobby-Orgien Anne-Britt.Arps 27. Mai 2020 - 18:15 Die Präsidentin der Europäischen Kommission, Ursula von der Leyen, gibt am 11. Dezember 2019 im EU-Hauptsitz in Brüssel, Belgien, eine Presseerklärung zum Europäischen Grünen Deal ab. Bild: imago images / Xinhua Lass eine gute Krise nie ungenutzt verstreichen: Diese alte, zynische Devise scheint in Brüssel wie Berlin das Leitmotiv einiger Wirtschafts- und Industrieverbände zu sein. Während in ganz Europa nach Lösungen zur Bekämpfung der Coronakrise gesucht wird, versuchen Lobbyisten die Krise für laschere Regulierungen auszunutzen.
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Die Schweiz als Exempel: Das CO2 und sein Preis (Wed, 27 May 2020)
Die Schweiz als Exempel: Das CO2 und sein Preis Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:14 Flugzeug der Fluglinie Swiss Air Bild: Obed Tewes / Unsplash In Deutschland wurde vor der Coronakrise heftig über Sinn und Unsinn eines CO2-Preises debattiert. Strittig war dabei vor allem das Klimapaket der Bundesregierung. Es sieht für 2021 einen Einstiegspreis von 25 Euro pro Tonne CO2 vor, der bis 2025 auf 55 Euro pro Tonne steigen soll. Die Schweiz ist da schon weiter. Dort wurde bereits 2008 eine Abgabe auf Kohlendioxid eingeführt. Inzwischen liegt der Preis für eine Tonne Kohlendioxid bei umgerechnet knapp 89 Euro.
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Nukleare Teilhabe: Die fatale Illusion der Sicherheit (Wed, 27 May 2020)
Nukleare Teilhabe: Die fatale Illusion der Sicherheit Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:13 NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2020 Bild: NATO-Generalsekretär Jens Stoltenberg bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2020 (imago images / Björn Trotzki) Die nukleare Teilhabe schützt Frieden und Freiheit“, so lautet der Titel des aktuellen Beitrags von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg in der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“.[1] Er hebt die aggressive Rolle Russlands als Gegensatz zur Politik des Westens hervor und stellt fest: „Für die Sicherheit aller Bündnispartner ist es von entscheidender Bedeutung, dass die nukleare Teilhabe von den Alliierten in vollem Umfang gewährleistet wird. Dazu gehören auch weiterhin geeignete Flugzeuge, die unsere nukleare Verteidigung unterstützen können.“
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Corona: Wenn Superwoman die Kraft ausgeht (Wed, 27 May 2020)
Corona: Wenn Superwoman die Kraft ausgeht Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:12 Superwoman In Retro Pop Style Bild: vecteezy.com In Zeiten des Lockdowns halten vor allem Frauen die Gesellschaft am Laufen und stemmen dabei oft eine Doppelbelastung aus Erwerbs- und Sorgearbeit. Das aber darf nicht zum Dauerzustand werden, mahnt die Journalistin Britta Baas. Nötig sei ein neues Konzept von Care-Arbeit.
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Kurzgefasst (Wed, 27 May 2020)
Kurzgefasst Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:11 Die Coronakrise wird weltweit zu einem massiven wirtschaftlichen Einbruch führen. Gerade die Länder des globalen Südens trifft es dabei aber besonders hart, so die Journalistin Kate Aronoff. Denn diese litten schon zuvor unter enormen Schuldenbergen. Zudem wird gerade sie der Klimawandel besonders teuer zu stehen kommen. Daher bedarf es jetzt einer radikalen Umschuldung.
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Corona, Klima, Schulden: Die dreifache Krise des globalen Südens (Wed, 27 May 2020)
Corona, Klima, Schulden: Die dreifache Krise des globalen Südens Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:10 Totengräber arbeiten auf dem Friedhof von Vila Formosa in Sao Paulo, Brasilien, 18. Mai 2020 Bild: imago images / Agencia EFE Nirgendwo in Lateinamerika und der Karibik hat Covid-19 gemessen an der Gesamtbevölkerung so viele Todesopfer gefordert wie in Ecuador. Seine größte Stadt, das Handelszentrum Guayaquil, verzeichnet einen Anstieg der Sterberate um das Fünffache; es gibt Berichte über Leichen in den Straßen. Schon 2014 war das Land in eine Rezession gerutscht, nachdem der Preis für Erdöl – seine größte Einnahmequelle – eingebrochen war. Nun fällt er erneut, angesichts von sinkender Nachfrage und Preiskriegen.
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Wie die Ungerechtigkeit triumphierte (Wed, 27 May 2020)
Wie die Ungerechtigkeit triumphierte Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:09 22. Oktober 1986 – Präsident Ronald Reagan unterzeichnet das Steuerreformgesetz von 1986 Bild: US-Präsident Ronald Reagan unterzeichnet das Steuerreformgesetz von 1986, 22.10.1986 (White House Photo, SSA History Archives, Public Domain) Immer mehr Menschen sind der Ansicht, dass die Wirtschaft in den entwickelten Ländern nicht zum Wohle der Arbeiter- und teilweise ebenso wenig zu dem der Mittelschicht funktioniert. Diese Auffassung wird vermutlich nirgends so vehement vertreten, und das aus guten Gründen, wie in den Vereinigten Staaten – wo das Einkommen der Arbeiterschicht seit 1980 stagniert, wo die Lebenserwartung fällt, wo die Ultrareichen weniger Steuern zahlen als Lehrer und einfache Angestellte, und wo junge Erwachsene ihr Erwerbsleben mit enormen Schulden beginnen.
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Corona-Trio-Infernale (Wed, 27 May 2020)
Corona-Trio-Infernale Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:08 Boris Palmer Bild: Boris Palmer (imago images / Future Image) Jede Krise verlangt ihre Opfer. Doch eine ganz spezielle Leidensgeschichte der Corona-Katastrophe wurde bisher viel zu wenig beachtet – nämlich die jener tragischen Vollmund-Politiker, die es über Wochen ertragen mussten, dass Virologen im Mittelpunkt des öffentlichen Interesses standen. Wenigstens drei sind an diesem schweren Gang ins Schweigen gescheitert.
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Normale Anomalie (Wed, 27 May 2020)
Normale Anomalie Die Coronakrise als Zäsur und Chance Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:07 Leere Supermarktregale Bild: John Cameron / Unsplash.com Die Coronakrise hält die Welt in Atem und verändert das Leben in rasendem Tempo. Vermeintlich fest verankerte Gewiss- und Gewohnheiten werden über Bord geworfen, Grundrechte und -regeln außer Kraft gesetzt, in Friedenszeiten historisch beispiellose und für Nachkriegsgenerationen eigentlich undenkbare Restriktionen individueller Freiheiten von den staatlichen Exekutiven beschlossen. Fest steht: Die Coronakrise ist eine neu- und einzigartige Krise.
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Apokalypse und Antihumanismus: Von der Popkultur zum Verschwörungsmythos (Wed, 27 May 2020)
Apokalypse und Antihumanismus: Von der Popkultur zum Verschwörungsmythos Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:06 Zombie auf einem Hügel Bild: Kilworth-Simmonds: "Zombie" (Attribution-ShareAlike License) Drohende Zwangsimpfungen, Viren aus dem Geheimlabor, die Neue Weltordnung: So mancher will in der Coronakrise derzeit nichts weiter als eine einzige große Verschwörung erkennen. Als sinistre Drahtzieher firmieren dabei wahlweise die Weltgesundheitsorganisation, Bill Gates oder gleich, in bekannter antisemitischer Manier, „die Juden“. Es sind mehr als nur diffuse Ängste, die tausende Demonstranten derzeit in Stuttgart, Gera oder Berlin artikulieren. Nicht selten mischen sich in die Aufrufe zum Protest ausgewachsene apokalyptische Phantasien.
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Karlsruhe vs. EZB: Warum wir neue EU-Verträge brauchen (Wed, 27 May 2020)
Karlsruhe vs. EZB: Warum wir neue EU-Verträge brauchen Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:05 2. Senat des Bundesverfassungsgerichts Bild: imago images / Stockhoff Wohl noch nie hat ein Urteil des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG) derartig viel Protest in ganz Europa ausgelöst wie das vom 5. Mai 2020 zu den Anleihekäufen der Europäischen Zentralbank (EZB).[1] Die Europarechtler sind empört, denn über EU-Recht entscheide ausschließlich der EuGH. Viele Ökonomen fürchten um die Stabilität des Euro. Politiker warnen vor dem schlechten Beispiel für andere, gemeint sind vor allem die Rechtspopulisten in Ungarn und Polen. Die EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen lässt sogar ein Vertragsverletzungsverfahren gegen Deutschland prüfen.
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Gegen Dürre und Überdüngung: Landwirtschaft neu denken (Wed, 27 May 2020)
Gegen Dürre und Überdüngung: Landwirtschaft neu denken Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:04 Zwei Traktoren bei der Ernte auf dem Feld Bild: Johny Goerend / unsplash.com Der dramatischen Coronakrise hätte es wahrlich nicht bedurft, um eines zu wissen: Die 2020er Jahre werden in vielerlei Hinsicht eine Dekade der Entscheidung sein. In Politik, Wirtschaft und Gesellschaft werden wir grundsätzliche Weichenstellungen für mehr Nachhaltigkeit vornehmen müssen, um Umwelt- oder, genauer gesagt: Erdsystemkrisen zu vermeiden oder zumindest einzuhegen. Diese Weichenstellungen werden zentrale Bereiche unseres Lebens betreffen: unsere Konsum-, Wohn- und Lebensstile, den Energieverbrauch wie die Mobilität – und ganz sicher auch die Landwirtschaft.
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Vom Geheimdienst zur Polit-Mafia: Rumänien und der lange Schatten der Securitate (Wed, 27 May 2020)
Vom Geheimdienst zur Polit-Mafia: Rumänien und der lange Schatten der Securitate Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:03 Protest gegen Lockerung der Anti-Korruptionsgesetze in Bukarest am 2. Februar 2017 Bild: Protest gegen Lockerung der Anti-Korruptionsgesetze in Bukarest am 2. Februar 2017 (imago images / ZUMA Press) Ewigen Ruhm der rumänischen Revolution vom Dezember 1989 und ihren Helden“ – mit diesen Worten erinnert eine Gedenktafel auf dem Revolutionsplatz im Zentrum der rumänischen Hauptstadt Bukarest an die Gefallenen. Doch dreißig Jahre nach der blutigen Revolte, die über 1100 Menschen das Leben kostete und Osteuropas härteste Diktatur zerbrach, können sich die 18 Millionen Rumänen bei der Beurteilung der Ereignisse jenes gewaltträchtigen und folgenschweren Monats auf kaum mehr verständigen als auf eben diese wenigen, kargen Worte.
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Deutschland reinwaschen (Wed, 27 May 2020)
Deutschland reinwaschen Die documenta und der Mythos von der kulturellen Stunde Null Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:02 documenta14 - Parthenon der Bücher am Morgen des 3.9.2017 Bild: imago images / Christian Schauderna Versöhnung mit der Moderne, Ehrenrettung der „Entarteten Kunst“, Wiedereintritt Deutschlands in die Rolle der europäischen Kulturnationen. So lauten die Formeln, wenn die Rede auf die documenta kommt. Die 1955 gegründete „Weltkunstschau“, die alle fünf Jahre in Kassel stattfindet, gilt wie kaum ein anderes Ereignis als Ausweis der Läuterung der Deutschen nach dem Zweiten Weltkrieg und als Symbol des kulturellen Neuanfangs.
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Das dunkle Deutschland (Wed, 27 May 2020)
Das dunkle Deutschland Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:01 Buchtitel: Samuel Salzborn Bild: Samuel Salzborn: Kollektive Unschuld In Zeiten, in denen Verschwörungstheorien, Antisemitismus und Rechtsextremismus an Resonanz gewinnen, kann eine Bestandsaufnahme der politischen Kultur der Bundesrepublik äußerst hilfreich sein – erlaubt ein solcher Zugang doch, das in dieser politischen Kultur verwobene Spannungsverhältnis von Herrschaft und Normen auf der einen Seite und die damit verbundenen emotionalen und kognitiven Haltungen der Bevölkerung auf der anderen Seite besser zu deuten, und damit auch Krisenphänomene.
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Chronik des Monats April 2020 (Wed, 27 May 2020)
Chronik des Monats April 2020 Blätter Verlag 27. Mai 2020 - 18:00 1.4. – EU. Die Europäische Union beginnt im Rahmen der Gemeinsamen Sicherheits- und Verteidigungspolitik im Mittelmeer die Operation IRINI. Vor der libyschen Küste solle mit Luft-, See- und Satellitenkapazitäten das im Januar d.J. vereinbarte Waffenembargo gegen das vom Bürgerkrieg zerrüttete Land durchgesetzt werden. Ausdrücklich heißt es, Ziel der Operation sei es nicht, Migranten aus Seenot zu retten. – Am 5.4. ruft der spanische Ministerpräsident Sanchez die Partner in der Union zu „rigoroser Solidarität“ auf.
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Juni 2020 (Wed, 20 May 2020)
Juni 2020 Juni 2020 Anne-Britt.Arps 20. Mai 2020 - 12:04 In der Juni-Ausgabe analysiert die Journalistin Kate Aronoff, wie sich Corona-Pandemie, Verschuldung und Klimawandel im globalen Süden zu einer dreifachen Krise verschränken. Die Ökonomen Emmanuel Saez und Gabriel Zucman zeigen, wie die einst progressive Steuerpolitik der USA durch eine systematische Bevorzugung der Reichen abgelöst wurde. Der Agrarwissenschaftler Knut Ehlers und der Präsident des Umweltbundesamtes, Dirk Messner, plädieren für eine radikale Transformation der Landwirtschaft hin zu mehr Nachhaltigkeit.
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Zweierlei Podcast (Mon, 04 May 2020)
Zweierlei Podcast Mikrofon im Podcaststudio Daniel Leisegang 4. Mai 2020 - 16:34 Gleich zwei Podcasts beschäftigen sich in ihren neuesten Folgen ausführlich mit der Mai-Ausgabe der »Blätter«.
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Der Corona-Crash: Die zweite Eurokrise? (Wed, 29 Apr 2020)
Der Corona-Crash: Die zweite Eurokrise? Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:25 Der italienische Premierminister Giuseppe Conte vor einer Europaflagge Bild: imago images / Insidefoto Angesichts der Coronakrise fehlt es derzeit an einem starken Signal der Einheit an die EU-Bürger. Das aber ist hochgefährlich, könnte es doch die wütende Abwendung vieler Europäer von der Union zur Folge haben.
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Großbritannien: Planlos in die Katastrophe (Wed, 29 Apr 2020)
Großbritannien: Planlos in die Katastrophe Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:24 Der britische Premierminister Boris Johnson Bild: imago images / Xinhua Großbritannien dürfte die Corona-Pandemie schwerer treffen als alle anderen europäischen Länder. Als dort am Karfreitag 980 Menschen an Covid-19 verstarben, waren das mehr als zeitgleich in Italien oder Spanien, den europäischen Epizentren der Pandemie. Und bis zu deren Ende wird es weitere Schreckensmeldungen geben. Denn der von Anfang an überlastete Nationale Gesundheitsdienst NHS ist nicht imstande, mit der Flut von schweren Erkrankungen fertig zu werden. Sein Zusammenbruch ist nur eine Frage der Zeit. Immer mehr Ärzte und Pfleger erkranken, viele sind schon gestorben.
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Die Vergessenen der Coronakrise: Flüchtlinge an Europas Grenzen (Wed, 29 Apr 2020)
Die Vergessenen der Coronakrise: Flüchtlinge an Europas Grenzen Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:23 Eine Geflüchtete mit einem Kind auf ihrem Schoß Bild: imago images / ANE Edition Weltweit haben Regierungen drastische Maßnahmen im Kampf gegen das Coronavirus ergriffen. Dabei droht jedoch eine ganz besonders gefährdete Gruppe von Menschen unter die Räder zu geraten: Flüchtlinge.
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Lieferketten unter Corona: Den Letzten beißen die Hunde (Wed, 29 Apr 2020)
Lieferketten unter Corona: Den Letzten beißen die Hunde Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:22 Ein Ladengeschäft des Unternehmens Adidas mit einem Passanten, der eine Gesichtsmaske trägt. Bild: imago images / Future Image In der Coronakrise treten ungerechte Wirtschafts- und Handelsstrukturen besonders deutlich zutage. Umso mehr stellt sich gerade jetzt die Frage nach einer fairen Lastenverteilung.
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Flatten the Curves: Corona und die Klimakrise (Wed, 29 Apr 2020)
Flatten the Curves: Corona und die Klimakrise Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:21 Zwei Kurvendiagramme übereinander Bild: Public Domain Noch vor wenigen Wochen stand die Forderung nach wirksamem Klimaschutz im Zentrum der politischen Debatte. Fridays for Future brachte massenhaft Jugendliche zu Großdemonstrationen gegen die Klimakatastrophe und für einen radikalen ökologischen Umbau auf die Straße. Doch nun hat sich die Lage in Windeseile komplett verändert. Der unsichtbare Covid-19-Erreger hat die Straßen und öffentlichen Plätze leergefegt.
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Corona und die Grundrechte: Einsicht in die Notwendigkeit (Wed, 29 Apr 2020)
Corona und die Grundrechte: Einsicht in die Notwendigkeit Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:20 Notausgangsschild mit Coronavirus-Grafik Bild: imago images / Future Image Über Jahre hat die Bundesregierung eine umfassende Krisenprävention verschleppt. Umso mehr kommt es nun darauf an, dass sie ihre Versäumnisse schnellstmöglich nachholt.
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Für eine nachhaltige Risikokultur: Corona als Chance (Wed, 29 Apr 2020)
Für eine nachhaltige Risikokultur: Corona als Chance Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:19 Ein Seiltänzer über einem Abgrund Bild: Loic Leray / Unsplash Epidemien und Pandemien begleiten die Menschen schon seit Jahrtausenden. Doch zu Beginn des 21. Jahrhunderts führen die extreme Beschleunigung des Lebens, die Intensivierung des internationalen Geschäftsverkehrs sowie der Massentourismus zu einer rasenden Ausbreitung der Epidemien zwischen Ländern und Kontinenten, wobei Kriege und Bürgerkriege unverändert als Brandbeschleuniger fungieren.[1] Aus diesem Grund sind solche Ereignisse stets auch in einem internationalen Kontext zu betrachten.
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Das Überleben der »Anderen«: Alter in der Pandemie (Wed, 29 Apr 2020)
Das Überleben der »Anderen«: Alter in der Pandemie Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:18 Eine ältere Dame mit Mundmaske Bild: imago images / Max Stein Kein Thema beherrscht die mediale und politische Debatte derzeit so wie die Corona-Pandemie. Und kaum eine soziale Gruppe steht dabei so im Zentrum wie jene der älteren und alten Menschen. Es geht, so jedenfalls der journalistische wie regierungsoffizielle Tenor, um den Schutz der besonders Schwachen – gemeint sind damit in erster Linie die Alten. Der Grund dafür ist zunächst, dass das Risiko eines schweren oder gar tödlichen Verlaufs einer Covid-19-Infektion mit zunehmendem Lebensalter steigt.
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Triage: Leben oder sterben (Wed, 29 Apr 2020)
Triage: Leben oder sterben Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:17 Zimmer im Krankenhaus Bild: imago images / Westend61 Beamte müssen auf Anweisung der Vorgesetzten während der Corona-Pandemie im Home-Office arbeiten, entschied das Berliner Verwaltungsgericht am 15. April.[1] Geklagt hatte eine über 60jährige, die im März zum Arbeiten nach Hause geschickt worden war, weil sie aufgrund ihres Alters besonders gefährdet sei. Die Amtsinspektorin wehrte sich und verwies auf die fehlende Rechtsgrundlage für diese Anordnung, aber ohne Erfolg.
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Die neue Rechte: Corona als Tag X (Wed, 29 Apr 2020)
Die neue Rechte: Corona als Tag X Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:16 Reichsbürger-Pass, Nummernschild und Waffe Bild: imago images / Christian Ohde In der Coronakrise haben Verschwörungsmythen Konjunktur. Davon profitiert vor allem die extreme Rechte. Die Gefahr rechter Terroranschläge nimmt deutlich zu.
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Kurzgefasst (Wed, 29 Apr 2020)
Kurzgefasst Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:15 Die Coronakrise drängt zu Vergleichen mit anderen historischen Einschnitten wie dem Kriegsbeginn 1914. Doch diese Analogien verstellen den Blick auf das radikal Neuartige dieser Situation, so der Historiker Adam Tooze. Noch nie zuvor hat es in Friedenszeiten einen derartigen Einbruch der Wirtschaft gegeben. Die Folgen werden uns auf Jahrzehnte beschäftigen.
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Unsere Normalität kehrt nicht zurück (Wed, 29 Apr 2020)
Unsere Normalität kehrt nicht zurück Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:14 Ein älterer Mann mit Atemschutzmaske in einer Allee mit frühlingsgrünen Bäume Bild: imago images / photothek Die Coronakrise drängt zu Vergleichen mit anderen historischen Einschnitten wie dem Kriegsbeginn 1914. Doch diese Analogien verstellen den Blick auf das radikal Neuartige dieser Situation.
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China versus USA: Corona und die neue Weltordnung (Wed, 29 Apr 2020)
China versus USA: Corona und die neue Weltordnung Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:13 Militärärzte salutieren am 15. April 2020 im Huoshenshan-Krankenhaus in Wuhan in der zentralchinesischen Provinz Hubei. Bild: imago images / Xinhua Spätestens seit hunderte Millionen Menschen in aller Welt sich voneinander isolieren, ist die neue Coronavirus-Pandemie zu einem wahrhaft globalen Ereignis geworden. Auch wenn dessen geopolitische Implikationen gegenüber den Gesundheits- und Sicherheitsfragen derzeit als sekundär gelten müssen, könnten ebendiese Implikationen sich längerfristig als genauso folgenschwer erweisen – insbesondere im Hinblick auf die Stellung, die die Vereinigten Staaten in der Welt einnehmen. Weltordnungen neigen dazu, sich anfangs schrittweise, dann aber mit einem Schlag zu wandeln.
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Mehr Kooperation wagen: Das Heilmittel gegen Corona (Wed, 29 Apr 2020)
Mehr Kooperation wagen: Das Heilmittel gegen Corona Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:12 Hemisphere, City of Arts and Sciences Valencia Bild: beejd: "_EM11753" (Attribution License) Viele Menschen geben der Globalisierung die Schuld an der Coronavirus-Epidemie. Um zu verhüten, dass dergleichen wieder geschieht, helfe nur eines, sagen sie: die Welt zu deglobalisieren. Mauern zu bauen, die Reisefreiheit einzuschränken, den Handel zu reduzieren. Doch während es kurzfristig dringend der Quarantäne bedarf, um die Epidemie aufzuhalten, würde Isolationismus auf lange Sicht zum ökonomischen Kollaps führen, jedoch keinerlei wirklichen Schutz vor Infektionskrankheiten bieten.
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Exit ist nicht genug: Warum Nach-Corona nicht Vor-Corona sein darf (Wed, 29 Apr 2020)
Exit ist nicht genug: Warum Nach-Corona nicht Vor-Corona sein darf Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:11 Eine fliegende Fledermaus Bild: Igam Ogam / Unsplash Inzwischen grassiert das Coronavirus seit einigen Monaten, die harten Reaktionen aber begannen erst vor wenigen Wochen. Der richtige Zeitpunkt für langfristige Änderungen wie für die Bestätigung von Bewährtem steht noch bevor. Vieles lässt sich noch nicht übersehen, noch herrscht die Gegenwart, die uns mit täglich Neuem in Atem hält. Der Modus der Gegenwart ist die Gefahrenabwehr. Das politische „Entscheiden auf Sicht“ ist dafür die richtige Strategie. In Krisen muss man vom Schlimmsten sprechen, weil man damit rechnen muss.
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Afrika: Die zweifache Katastrophe (Wed, 29 Apr 2020)
Afrika: Die zweifache Katastrophe Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:10 Ein Militäroffizier übergibt am 4. April 2020 während der Verteilung von Nahrungsmitteln in Kampala, der Hauptstadt Ugandas, Lebensmittel an eine Frau. Bild: imago images / Xinhua Es sind grausame Szenarien, die für Afrika projiziert werden. Von „zehn Millionen Toten“ durch das Coronavirus auf dem Kontinent warnte Microsoft-Gründer Bill Gates bereits im Februar: Ein massiver Ausbruch würde die ohnehin maroden Gesundheitssysteme Afrikas „überwältigen“ und dadurch zu einem Massensterben führen, erklärte er. Die Warnung Gates‘ kam nur wenige Stunden bevor in Ägypten der erste Covid-19-Fall auf dem Kontinent bestätigt wurde. Seitdem breitet sich das Virus stetig weiter gen Süden aus und mit ihm auch die Angst.
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Indien: Der große Exodus (Wed, 29 Apr 2020)
Indien: Der große Exodus Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:09 Ein Mann geht während einer landesweiten Abriegelung, die als Präventivmaßnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus in Allahabad Prayagraj Indien verhängt wurde, an einem Graffiti eines Gemüsehändlers aus Mahabharat vorbei. Bild: imago images / ZUMA Wire Es ist der größte Lockdown der Menschheitsgeschichte: Am 24. März verordnete Premierminister Narendra Modi dem indischen Subkontinent eine mehrwöchige Ausgangssperre, die mindestens bis Anfang Mai anhalten soll. Das Ziel: Die Ausbreitung des Coronavirus unter den knapp 1,4 Milliarden Inder*innen aufzuhalten.
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Brasilien: Rassismus in der Pandemie (Wed, 29 Apr 2020)
Brasilien: Rassismus in der Pandemie Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:08 Der brasilianische Präsident Jair Bolsonaro Bild: imago images / Agencia EFE Jair Bolsonaro ist vermutlich weltweit der einzige Staatschef, der die Gefahren des Coronavirus noch immer leugnet. Dennoch genießt er nach wie vor große Popularität in Brasilien. Nur wie lange noch?
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Iran: Das geopolitische Erdbeben (Wed, 29 Apr 2020)
Iran: Das geopolitische Erdbeben Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:07 Ein Freiwilliger desinfiziert am 31. März 2020 eine Straße in Teheran, Iran. Bild: imago images / Xinhua Noch im Januar beherrschte der USA-Iran-Konflikt die Überschriften der internationalen Berichterstattung. Nun aber ist der Konflikt durch die Corona-Pandemie nahezu vollständig von der Bildfläche verschwunden. Daraus zu schließen, die Auseinandersetzungen hätten sich beruhigt, wäre nicht nur naiv, sondern auch fatal. Denn das Gegenteil ist der Fall.
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Mit »Bild« in die Kirche (Wed, 29 Apr 2020)
Mit »Bild« in die Kirche Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:06 Betende Hände hinter dem Logo der Bild-Zeitung Bild: Patrick Fore / Unsplash In Corona-Zeiten blühen auch die schönsten Sumpfblüten. Allein wie die „Bild“-Zeitung sich zum Hüter der Religionsfreiheit aufschwingt, ist aller Ehren und schon fast eine kleine Krise wert. Ansonsten nicht gerade bekannt für pietätvollen Umgang mit menschlichen Schicksalen, schlägt sich das Gossenblatt jetzt für den sonntäglichen Kirchgang in die Bresche.
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Demokratie in der Bewährung (Wed, 29 Apr 2020)
Demokratie in der Bewährung Weltkrieg versus Corona, Politik im Ausnahmezustand Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:05 Coronavirus am Deutschen Bundestag im Regierungsviertel (unter Verwendung einer Corona-Grafik des CDC released unter Public Domain). Berlin, 05.03.2020 Bild: imago images / Future Image Die Coronakrise hat das Potential, die weltpolitische Lage fundamental zu verändern, nämlich das Verhältnis von Diktatur und Demokratie radikal zugunsten der Autokraten zu verschieben.
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Der Putsch gegen die Demokratie (Wed, 29 Apr 2020)
Der Putsch gegen die Demokratie Wie sich die Autokraten in Polen und Ungarn der Corona-Angst bedienen Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:04 Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki trifft den ungarischen Ministerpräsidenten Viktor Orbán am 14. Mai 2018 in Warschau, Polen. Bild: Kancelaria Premiera: »Spotkanie z premierem Węgier« (Public Domain Mark) Die Coronakrise ist speziell für autokratische Politiker eine willkommene Chance bei ihrem Kampf gegen die Demokratie. So demonstrieren die starken Männer in Ungarn und Polen, Viktor Orbán und Jarosław Kaczyński, derzeit ganz offen ihre Geringschätzung gegenüber Grundsätzen der Gewaltenteilung. Während Kaczyński gezielt (Partei-)Politik mit der Epidemie betreibt, beansprucht Orbán sogar auf unbestimmte Zeit den staatlichen Ausnahmezustand.
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Die Nazis hüben und drüben (Wed, 29 Apr 2020)
Die Nazis hüben und drüben Wie braun waren beide deutsche Staaten? Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:03 Sowjetische Panzersoldaten vor der Siegessäule in Berlin, 2. Mai 1945 Bild: Public Domain Der 8. Mai 1945 ist zweifellos ein Tag der Befreiung. Doch benötigte die westdeutsche Republik vierzig Jahre lang, bis sie sich, angespornt durch die mutige Rede des seinerzeitigen Bundespräsidenten Richard von Weizsäcker im Bundestag, dazu durchringen konnte, diesen Tag auch als solchen zu deklarieren.
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Eigentum auf Zeit (Wed, 29 Apr 2020)
Eigentum auf Zeit Elemente eines partizipativen Sozialismus für das 21. Jahrhundert, Teil II Blätter Redaktion 29. April 2020 - 18:02 Ein Oldtimer mit goldener Kühlerfigur Bild: Pierre Gui / Unsplash Die konservative Revolution der 1980er Jahre, der Zusammenbruch des Sowjetkommunismus und das Aufkommen einer neuen Ideologie neoproprietaristischen Typs haben der Welt in diesem beginnenden 21. Jahrhundert beeindruckende Niveaus einer Einkommens- und Vermögenskonzentration beschert, die offenbar außer Kontrolle geraten ist. Diese Ungleichheiten führen allenthalben zu wachsenden sozialen Spannungen.
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