Frühjahrsfahrt in den Süden

Die Überfahrt von Ancona (Italien) nach Patras (Peloponnes/Griechenland) verlief nicht nur Wetter bedingt ruhig, sondern vor allem, weil das Schiff fast leer war. Die Bilder zeigen die (für uns wundervolle) Wirklichkeit einer vorösterlichen Überfahrt, die noch vor dem offiziellen Ferienbeginn liegt - einfach herrlich ...

Das Wetter auf der Peloponnes war zweigeteilt: Die erste Woche war es kühl mit einer frischen Brise aus Nord-West. Die zweite Woche drehte der Wind und brachte heiße Temperaturen aus der afrikanischen Wüste.


Herbstfahrt an den Trasimenischen See  

 

Unsere diesjährige Herbsttour war zeitlich und damit auch umfangmäßig sehr begrenzt. Deshalb ent-schieden wir uns für einen kleinen Herbsturlaub zum Ausspannen und Faulenzen. Die Fahrt führte uns abseits der üblichen Touristikrouten durch den Felbertauern-Tunnel nach Lienz, von dort Richtung Toblach und dann links ab Richtung Venedig quer durch die Dolomiten und hinunter auf die alte Stadt Belluno. Dort beginnt die Autobahn und führte uns direkt an Kreuz Venedig. Dort verließen wir die Autobahn und fuhren weiter auf der SS 309 immer an der Adria entlang. Nach der Übernachtung in den Dolomiten mit herrlicher Bergkulisse übernachteten wir das zweite Mal  an einem jetzt sehr ruhigen Stellplatz direkt am Meer.

Am darauffolgenden Tag ging's weiter durch die Lagunen und Kanäle des Po-Deltas zurück zur SS 309, die wir in Richtung Ravenna und Cesena weiter verfolgten. Von dort ging es auf der E 45 über den Appennin nach Umbrien, wo am Ursprung des Tevere-Flusses das grüne Herz Italiens beginnt. Ca. 40 km vor Perugia verließen wir die E 45 westwärts und fuhren quer durch die umbrische Landschaft schräg nach Südwesten in Richtung Trasimeno-See. 

Auf dem Hügel an seinem Nordrand (über Truro) gab's eine Pause in der Cafe-Bar, die wir schon seit Jahrzehnten kennen und die einen gerade grandiosen Blick über den See bietet. Von dort weiter hinunter zum See und an unseren alten Stellplatz in Castiglione del Lago.